Weniger Parkplätze schaffen
Mit weniger oder keinen Parkplätzen im privaten oder öffentlichen Raum fördern Sie das Reisen ohne Auto. So wird Platz für Fahrradunterstände, Spielplätze, Treffpunkte oder Grünflächen frei.
Sie bewältigen folgende Herausforderungen:
So macht man das
Als Kommunalverwaltung:
- Bestimmen Sie Parkstandards für Ihre Stadt/Gemeinde. Wie dies in Flandern zu tun ist, finden Sie in Teil 4 des „ Vademecum Sustainable Parking Policy “;
- Ermutigen Sie die Besucher Ihrer Stadt, einen (Umsteige-)Parkplatz außerhalb der Stadt, öffentliche Verkehrsmittel, geteilte Fahrräder oder Roller usw. zu nutzen.
- Zahlen Sie für einen Parkausweis
- Parkpreise erhöhen. Zu niedrige Parkgebühren führen zu Überkonsum.
Als Schule, Unternehmen, Bürger:
- Stellen Sie weniger Parkplätze bereit, damit mehr Menschen das Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, oder nutzen Sie einen Umsteigeparkplatz außerhalb der Stadt.
- Betriebsgaragen auch nachts von geteilten Autos und Anwohnern nutzen lassen.
Tipps
- Wenn Sie Unterstützung für Parkmaßnahmen schaffen möchten, ist es sehr wichtig, alle Beteiligten einzubeziehen. Sie können zum Beispiel einen Arbeitskreis für den Parkplatzstandard Neubau gründen, der prüft, welche Gehwege für die Nutzer akzeptabel sind (50 m/100 m/250 m).
- Kommunikation ist sehr wichtig. Schulen, Kommunen oder Bürgerinitiativen können über eigene Informationskanäle auf die Vorteile einer Maßnahme hinweisen: ein ruhigeres Schul-, Arbeits- und Wohnumfeld sowie mehr Platz für andere Verkehrsteilnehmer. Weitere Tipps finden Sie im flämischen Skript zu Beteiligungsprozessen.
Mehr Informationen
- Arbeitsheft Schulumgebung – — Parkplatz anders organisieren (Maßnahme 3 ) (Straßen und Verkehr, Flandern)
- Vademecum Sustainable Parking Policy (Ministerium für Mobilität und öffentliche Arbeiten, Flandern)
- Partizipation und Partizipation (Department of Mobility & Public Works, Flandern)